Aus gegebenem Anlass
Silvester wird jedes Jahr wieder zum Alptraum für Ihren Hund und auch andere Tiere. Vorbeugen ist hier besser, als sich hinterher um den Schaden kümmern zu müssen. Schleppen Sie Ihren Hund bitte nicht mit zu irgendwelchen einschlägigen Veranstaltungen. Vor und auch einige Tage nach dem Silvester-Tag ist es sinnvoll, nur mit dem angeleinten Hund spazieren zu gehen. Plötzlich hochgehende Böller haben schon so manchen Hund zu Aktionen veranlasst, zu denen er sich sonst wohl nie hinreißen lassen würde (etwa einen Satz über den Gartenzaun). Reagiert Ihr Tier sensibel bis ängstlich auf Geräusche und Lärm, dann lassen Sie die Rollläden herunter und stellen sie Radio oder Fernseher etwas lauter ein als sonst. Angsthunde müssen gerade in diesen Tagen (sonst natürlich auch) doppelt über Halsband und ausbruchsicheres Geschirr gesichert werden.
Ist es nun doch zum schlimmsten Fall gekommen, dann handeln Sie schnell, informieren sie Polizei, Tierärzte und umliegende Tierheime, damit ihr Tier bald wieder zu Hause sein kann, falls es gefunden wird oder irgendwo zuläuft. Ist Ihr Tier weiterhin unauffindbar, so lesen Sie bitte die Hinweise im folgenden Text.
Tier entlaufen? - Was nun?
Ihr Hund, ihre Katze oder ihr anderes Haustier ist entlaufen?
Unser Suchhund (Pettrailer) hilft
Aus welchem Grund auch immer entlaufen jährlich etliche Tausend Hunde, Katzen oder andere Haustiere und setzen sich damit erheblichen Gefahren aus. Auch kommt es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen, weil Autofahrer versuchen, den Tieren auzuweichen, wenn sie auf eine Straße geraten. Hierfür muss dann der Halter des Tieres mit häufig erheblichen Kosten haften. Durch die oftmals panische Flucht können die Tiere in Situationen geraten, aus denen sie sich nicht mehr befreien können und in denen sie oftmals qualvoll verenden. In solchen Situationen lassen z.B. Hunde ihre vertrauten Menschen nicht mehr an sich heran, weil sie sich auf Grund des Traumas, welches zum Entlaufen geführt hat, in einem Zwiespalt zwischen Instinkt und erlerntem Verhalten bewegen.
Auch wenn dies völlig normal ist, kann der Halter dies oft nicht verstehen. Trotzdem kann gerade in solch einer Situation die Fähigkeit, auf das Instinktverhalten zurück zu greifen, für Ihr Tier lebensrettend sein.
Was ist nun als erstes zu tun, wenn Ihr Tier entlaufen konnte?
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Befragen Sie unmittelbar nach Verschwinden Spaziergänger, Passanten, Nachbarn, ob das Tier eventuell gesehen wurde.
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Informieren Sie schnellstmöglich Tierärzte, Tierheime, Polizei, Autobahnmeistereien, Jäger etc. über den Verlust des Tieres. Hier macht es durchaus Sinn, sollte Ihr Tier über einen längeren Zeitraum vermisst sein, diese Stellen, vor allem Tierärzte und Tierheime mehrfach zu kontaktieren
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Wenden Sie sich möglichst schnell an einschlägige Haustiersuchregister (z.B. TASSO e.V.), auch wenn Ihr Tier dort nicht registriert sein sollte. Hier können Sie weitere Hilfestellung in Form von Verbreitung Ihrer Suchmeldung und bei der Erstellung von Flyern bekommen.
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Verteilen Sie Flyer in der Umgebung, um auf den Verlust Ihres Tieres aufmerksam zu machen. Wichtig hierbei ist ein Kontakt, unter dem Sie 24 Stunden am Tag erreichbar sind, damit Sichtungsmeldungen Sie zeitnah erreichen. Wenn nötig, geben Sie auch eine kurze Info, wie man sich verhalten soll, wenn man das Tier sieht. Die meisten Tiere stehen nicht unbedingt auf Einfangversuche durch fremde Personen, so gut diese das auch meinen mögen.
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Häufig wird es nicht möglich sein, schnell genug an einem Sichtungspunkt zu sein, um das Tier selbst zu sichern oder auch nur zu Gesicht zu bekommen. Dann ist es wichtig, alle Sichtungen (auch die, die zunächst vielleicht fraglich sind), mit Ort, Datum und Zeitangabe, wenn möglich auch Zustand des Tieres zu notieren und in eine Karte einzutagen (sehr einfach über z.B. Goolge maps möglich), um Aufschluss über das Laufverhalten Ihres Tieres zu bekommen.
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Spätestens ab dem zweiten Tag nach Verlust des Tieres sollten Sie sich an kompetente, erfahrene Leute wenden, die Ihnen professionelle Hilfe anbieten können.
In manchen Fällen kann auch der Einsatz eines Suchhundes sinnvoll sein.
Dies wäre z.B. der Fall, wenn das Tier verletzt ist (durch einen Autounfall) oder sehr krank, alt, oder wenn es mit anhängender Leine entlaufen ist und die Gefahr besteht, dass es sich irgendwo festhängt. Je nach Wetterbedingungen ist ein als Pettrailer ausgebildeter Hund noch nach 2 - 4 Tagen (unter besonders günstigen Bedingungen auch noch etwas länger) in der Lage, ihr Tier zu suchen und zu finden. Dazu braucht er lediglich einen Geruchsstoff wie Haare, Halsband oder Ähnliches, am besten in einer Plastiktüte ohne Weichmacher (am Knistern zu erkennen) gut verschlossen aufbewahren, um die Spur ihres Tieres aufzunehmen. Allerdings entnehme ich diese Probe, soweit möglich, am liebsten selbst.
Welches Verhalten in Ihrer aktuellen Situation richtig ist, dafür kann ich auf dieser Seite kein Patentrezept anbieten. Da jede Situation unterschiedlich ist, rufen Sie bitte an, damit wir die individuell notwendigen Verhaltensweisen besprechen können. Nicht zuletzt auch, ob ein Suchhund-Einsatz überhaupt Sinn macht oder ob ihr Tier dadurch eher noch gefährdet wird. Das soll und muss immer eine Einzelfallentscheidung sein.
Ich kann Ihnen leider keine Garantie geben, dass Ihr Tier tatsächlich gefunden wird. Es ist möglich, dass es bereits jemand mitgenommen hat und es bereits in ein Tierheim gebracht
wurde. Auch kann es sein, dass die örtlichen Gegebenheiten es nicht zulassen, der Spur zu folgen (Autobahn, Fluss, Grundstücke, die nicht betreten werden dürfen etc.). Auch ist Ihre eigene Mitarbeit von großer Bedeutung, um das Gebiet, in welchem das Tier zuletzt gesehen wurde bzw. es ihnen entlaufen ist, möglichst genau einzugrenzen.
Die Einsatzkosten fallen in jedem Fall an.
Kosten
Tagessatz 200,00 € (bis zu 5 Std. inclusiv notwendiger Ruhepausen
zzgl. An- und Abfahrt 0,40 € / km zzgl. evtl. Hotel)
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