Mantrailing

 

 

 

 

Schnupper-Seminare auf Anfrage jederzeit möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf 5-6 Teams begrenzt, damit ich mich jedem Team in ausreichender Weise widmen kann.  Kontakt.

Regelmäßiges Mantrailing-Training findet bis auf weiteres 14-tägig Sonntags, 15.00 Uhr und wöchentlich Dienstags, 15.00 Uhr in Ennepetal und Umgebung statt. Der jeweilige Treffpunkt wird nach verbindlicher Anmeldung per E-Mail bekannt gegeben.

Termine Januar 2013 Termine Februar 2013
Dienstag 08.01.2013 15.00 Uhr  

Dienstag

05.02.2013 15.00 Uhr  

Sonntag

13.01.2013.

15.00 Uhr

  Sonntag 10.02.2013 15.00 Uhr  
Dienstag 15.01.2013

15.00 Uhr

  Dienstag 12.02.2013 15.00 Uhr Fastnacht
Dienstag 22.01.2013 15.00 Uhr   Dienstag 19.02.2013 15.00 Uhr  
Sonntag 27.01.2013 15.00 Uhr   Sonntag 24.02.2013 15.00 Uhr  
Dienstag 29.01.2013 15.00 Uhr   Dienstag 26.02.2013 15.00 Uhr  
               

 

Das Mantrailing ist eine spezielle Form der Suche nach vermissten Personen. Man macht sich hier die Riechleistung der Hundenase zu Nutze, die beim Hund sehr viel stärker ausgeprägt ist als beim Menschen. Ein gut ausgebildeter Hund kann einen bestimmten Individualduft (nicht Körpergeruch!) noch nach Tagen aus der Masse der umgebenden Düfte heraus identifizieren, egal ob es sich dabei um einen Menschen oder ein Tier handelt. Dabei kann die Spur durch Feld, Wald und Wiesen verlaufen, aber auch über Bäche, Asphalt, sogar durch Einkaufszentren. Die Kunst beim Mantrailing ist also, einen bestimmten Geruch aus verschiedenen, auch durchaus frischeren Gerüchen herauszufiltern und das dazu gehörende Individuum zu finden. Einer Spur zu folgen muss ein Hund in der Regel nicht erst lernen, da dies zu den Jagdsequenzen gehört, die in einem Hund ohnehin genetisch veranlagt sind (Verfolgen von Wildfährten mit dem Ziel, dieses zu erlegen). Was der Hund in diesem Zusammenhang "nur" lernen muss, ist, diesem einen bestimmten Individualduft zu folgen, der ihm vom Menschen vorgegeben wird. Da der Hund beim Mantailing die Duftstoffe nicht nur am Boden, sondern jenachdem, wie frisch die Spur ist, auch aus der Luft aufnimmt, ist es ihm letztlich auch egal, wie sich die vermisste Person entfernt hat, ob zu Fuß oder z.B. mit dem Rad, oder auch mit anderen Personen oder Tieren zusammen. Durch die genetisch veranlagte Fähigkeit des Hundes einer Spur zu folgen ist praktisch jeder Hund, zumindest im privaten Bereich, für diese Arbeit geeignet. Im professionellen Bereich kommen Mantrailer immer mehr bei Polizei- und Rettungshundestaffeln zum Einsatz.

 

Mantrailing als Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie

Viele Aufgaben, für die Hunde ursprünglich gezüchtet wurden, fallen heute für diesen Weg. So werden vielerorts Herdenschutzhunde durch Elektrozäune ersetzt, um nur ein Beispiel zu nennen. Da wird es für den Normal-Hundehalter immer schwieriger, seinen Vierbeiner artgerecht zu beschäftigen und durch Kopfarbeit auszulasten. Nicht selten führt das dazu, dass der Hund Verhalten entwickelt, die im Zusammenleben mit dem Menschen zu Problemen führen.

Beim Mantrailing zeigt der Hund, zu welch einer herausragenden Nasenleistung er fähig ist. Dessen ist der Mensch sich häufig gar nicht bewusst. Da der Hund durch seine Körpersprache zeigt, wo es lang geht, ist der Mensch darauf angewiesen, seinen Hund sehr genau zu beobachten, um ihm folgen zu können. Anders als in der klassischen Unterordnung übernimmt hier der Hund die Führung und hat dadurch aus Hunde-Sicht endlich mal eine sinnvolle Aufgabe. Hieraus entsteht beim Mantrailing eine ganz andere Form der Partnerschaft zwischen Mensch und Hund. Diese Arbeit fordert vom Hund ein hohes Maß an Konzentration und stärkt das Selbstbewusstsein des Hundes.

Da durch das Mantrailing die schon genetisch vorhandene Fähigkeit des Hundes gefördert wird, ist diese Form der Beschäftigung nicht nur für den professionellen Einsatz, sondern auch als Freizeit-Beschäftigung für das Freizeit-Hobby-Mensch/Hunde-Team geeignet. Als schönen Nebeneffekt kann man beobachten, dass leichter Jagdtrieb oftmals in geregelte Bahnen gelenkt wird, oder dass Hunde Unsicherheit in der Begegnung mit fremden Menschen verlieren, da sie selbst belohnend Kontakt zu ihnen aufnehmen. Eine eventuell notwendige Therapie kann durch das Mantrailing sicher nicht ersetzt werden, aber es ist eine schöne Möglichkeit der Unterstützung und Weiterentwicklung.

Wie schon erwähnt, muss man dem Hund nicht erst zeigen, wie man einer Spur folgt. Das weiß er selbst am besten. Es muss ihm nur mitgeteilt werden, welcher Spur er folgen soll. Wie man das macht, zeige ich Ihnen gerne! Bei Interesse oder Fragen zum Thema stehe ich Ihnen per Telefon oder E-Mail gerne zur Verfügung.

 


 
Bei Interesse erhalten Sie Informationen und Preisauskünfte hier:
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